Seit vier Jahrzehnten begleitet das ZfP-Magazin die Zerstörungsfreie Prüfung. Mit der 200. Ausgabe blickt die DGZfP auf eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte zurück und auf die Menschen, die das Magazin seit jeher mit ihren Beiträgen, Erfahrungen und Ideen prägen.
Ein Magazin von Mitgliedern für Mitglieder
Als das ZfP-Magazin – damals noch unter dem Namen „ZfP-Zeitung“ – seine 100. Ausgabe veröffentlichte, hatte es sich längst als zentrale Plattform für die Fachgemeinschaft etabliert. Was damals galt, gilt heute mehr denn je: Das Magazin lebt von den Menschen, die ihr Wissen teilen, Erfahrungen weitergeben und Diskussionen anstoßen.
Fachbeiträge, Praxisberichte, Interviews und Meinungsbeiträge machen das ZfP-Magazin seit Jahrzehnten zu einem Spiegel der Branche. Dabei stand nie allein die Information im Mittelpunkt. Von Beginn an war es auch ein Ort für Austausch, unterschiedliche Perspektiven und fachliche Diskussionen. Denn Innovation und Weiterentwicklung entstehen dort, wo Erfahrungen zusammenkommen und Sichtweisen aufeinandertreffen.
Austausch als Gründungsidee
Die ursprüngliche Idee hinter der ZfP-Zeitung war ebenso einfach wie wirkungsvoll: Mitglieder informieren und miteinander verbinden. Das Magazin sollte Transparenz schaffen, Einblicke ermöglichen und das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der DGZfP stärken.
Diese Aufgabe erfüllt es bis heute. Als Fachmedium und Verbandsmagazin begleitet es Entwicklungen in der Zerstörungsfreien Prüfung, berichtet über Innovationen, Veranstaltungen und Projekte und fördert den Dialog innerhalb der Fachgemeinschaft.
„Eines lag mir besonders am Herzen:
Eine deutliche Fokussierung auf die Praxis.“Klaus Egelkraut, Gründer des ZfP-Magazins
Auszug aus einem Interview zur 100. Ausgabe der ZfP-Zeitung (2006)
Von der Schreibmaschine zum digitalen Magazin
In den vergangenen 40 Jahren hat sich das ZfP-Magazin kontinuierlich weiterentwickelt. Aus einem klassischen Vereinsorgan wurde ein modernes Fachmagazin, das heute gedruckt und digital verfügbar ist.
Mit jeder Ausgabe haben sich Formate, Gestaltung und technische Möglichkeiten verändert. Der Kern des Magazins jedoch ist derselbe geblieben: Austausch ermöglichen, Fachwissen weitergeben und die Gemeinschaft der ZfP zusammenführen.
Warum das Magazin heute wichtiger denn je ist
Informationen sind heute jederzeit und überall verfügbar. Umso wichtiger werden verlässliche fachliche Einordnungen, praxisnahe Erfahrungsberichte und persönliche Perspektiven aus der Community.
Gerade die Vielfalt der Stimmen macht das ZfP-Magazin aus: Nachwuchskräfte, erfahrene Praktikerinnen und Praktiker, Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Forschung und Bildungseinrichtungen bringen ihr Wissen ein und gestalten den fachlichen Diskurs aktiv mit.
So erfüllt das Magazin auch heute seinen ursprünglichen Anspruch: ein lebendiges Forum für die gesamte ZfP-Community zu sein.
„Seit 40 Jahren lebt unser ZfP-Magazin vom Austausch in unserer Community – und genau darin liegt unsere gemeinsame Zukunft.“
Dr. Jochen Kurz, Vorstandsvorsitzender der DGZfP
Die Zukunft schreiben unsere Mitglieder
Mit der 200. Ausgabe blickt das ZfP-Magazin auf 40 erfolgreiche Jahre zurück. Gleichzeitig beginnt ein neues Kapitel. Auch in Zukunft lebt das Magazin von den Beiträgen seiner Autorinnen und Autoren, von Ideen, Erfahrungen und Diskussionen aus der Fachgemeinschaft.
Machen Sie mit. Teilen Sie Ihr Wissen, Ihre Erfahrungen und Ihre Perspektiven. Gestalten Sie die nächsten Kapitel der Erfolgsgeschichte des ZfP-Magazins aktiv mit.
Das ZfP-Magazin seit 1986
Persönliche Einblicke aus unserem Netzwerk
Junge und langjährige Mitglieder erzählen, was sie an der ZfP begeistert, warum sie Teil der DGZfP geworden sind und welche Themen die Zukunft der Branche prägen. Entdecken Sie die vielfältigen Stimmen unserer Gemeinschaft.
Junge Mitglieder
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Was begeistert Dich an ZfP am meisten?
„Durch unsere Arbeit schützen wir Bauteile, Anlagen, Schienen, Kunstwerke und Vieles mehr und zu guter Letzt auch Menschenleben…und das fühlt sich gut und richtig an.“ Armen Klisch, Goldschmidt Inspection Germany GmbH
„Dinge zu finden, die anderen verborgen bleiben.“ Jonas Hufert, Universität Stuttgart
„[…], dass man mit moderner Technik sehr viele Informationen über ein Bauteil gewinnen kann, ohne direkt in die Bausubstanz eingreifen zu müssen.“ Annika Schimkus, HTW – Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
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Dein Aha-Moment: Wann hast Du gemerkt, dass ZfP dein Ding ist?
„Mein Aha-Moment war, als ich festgestellt habe, dass sich ohne ZfP eigentlich überhaupt nichts mehr bewegen würde.“ Jonas Hufert, Universität Stuttgart
„Mein Aha-Moment kam im Masterstudium. Im Unterricht […] durften wir […] mit den Messgeräten eigenständig arbeiten. Dadurch wurde die ZfP für mich direkt praktisch erlebbar.“ Annika Schimkus, HTW – Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
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Welche Methode oder Technologie findest Du gerade besonders spannend?
„Ich finde Datenfusion und -auswertung mittels KI spannend. Wenn ich dabei allerdings an die aktuelle Regulatorik denke, wird mir schlecht.“ Jonas Hufert, Universität Stuttgart
„Das Ultraschallverfahren. Durch die Vielseitigkeit des Verfahrens verlangt das sichere Beherrschen und Interpretieren eine Menge vom Prüfer ab.“ Armen Klisch, Goldschmidt Inspection Germany GmbH
„Jedes Verfahren hat Stärken und Schwächen sowie bestimmte prädestinierte Anwendungsbereiche. Spannend finde ich daher eher die Kombination von Verfahren.“ Falk Ahrens, MQ Engineering GmbH
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Welche Fähigkeit braucht man heute in der ZfP wirklich – und wird unterschätzt?
„Kenntnis vom Anwendungsregelwerk […] und Menschenkenntnis.“ Armen Klisch, Goldschmidt Inspection Germany GmbH
„Ohne vollumfängliche Digitalisierung und das Zugänglichsein gegenüber neuen Technologien wird es schwierig.“ Jonas Hufert, Universität Stuttgart
„Aus meiner Sicht wird unterschätzt, wie wichtig das Wissen darüber ist, wie Konstruktionen hergestellt wurden […] und vor allem […] praktische Erfahrung.“ Annika Schimkus, HTW – Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
„Kommunikation, Erfahrung und gegenseitige Wertschätzung.“ Falk Ahrens, MQ Engineering GmbH
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Was möchtest Du erfahrenen ZfP-Profis mitgeben?
„Nehmt euch Zeit und teilt euer Wissen, eure Erfahrungen und auch eure Fehler mit uns.“ Armen Klisch, Goldschmidt Inspection Germany GmbH
„Ich würde erfahrenen ZfP-Profis mitgeben, Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger von Anfang an aktiv mitzunehmen und zu erklären, was genau gemacht wird und warum.“ Annika Schimkus, HTW – Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
„Macht weiter so und teilt euer Wissen mit den jungen Prüfern.“ Falk Ahrens, MQ Engineering GmbH
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Was brauchen junge ZfP-Leute in Unternehmen, um zu bleiben und sich zu entwickeln?
„Entwicklung benötigt Zeit und Vertrauen.“ Armen Klisch, Goldschmidt Inspection Germany GmbH
„Junge ZfP-Leute brauchen gute Fortbildungen und die Möglichkeit, sich fachlich Schritt für Schritt zu entwickeln.“ Annika Schimkus, HTW – Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
„Wertschätzung, Förderung von neuen Ideen, Zeit und Raum zum Wachsen und immer ein offenes Ohr von den ‚alten Hasen‘“ Falk Ahrens, MQ Engineering GmbH
Langjährige Mitglieder
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Was hat Sie zur Mitgliedschaft motiviert?
„Dieses Netzwerk bietet die beste Möglichkeit im Austausch mit Gleichgesinnten in der zerstörungsfreien Materialprüfung.“ Heiko Küchler, Evident Inspection Technologies Germany GmbH
„Mir war und ist es wichtig ständig im Kontakt und im Austausch mit der DGZfP zu sein bzw. zu bleiben.“ Harald Hofmann, Kernkraftwerk Isar Verwaltungs GmbH
„Mich hat die Kommunikationsbereitschaft durch die Mitarbeitenden und die Mitglieder selbst mit Neulingen in der Branche sehr begeistert.“ Falk Ahrens, MQ Engineering GmbH
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Was ist der größte Mehrwert des DGZfP-Netzwerks?
„[…] für mich die Kombination aus innovativer Forschung, fachlichem Austausch, Weiterbildung, Wissensvermittlung und Rückkopplung aus der Industrie.“ Matthias Bartel, imq Ingenieurbetrieb GmbH
„Es gibt immer jemanden, den man fragen kann.“ Dr. Christoph Sauerwein
„Die Tagungen und Seminare, weil sie Gelegenheit zum persönlichen und fachlichen Austausch boten.“ Albrecht Maurer
„Wissen zu schaffen und dadurch Sicherheit zu erhöhen bzw. zu verbessern.“ Muamet Malici, Mercedes-Benz AG
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Gibt es Kontakte oder Begegnungen, die Ihren Werdegang besonders geprägt haben?
„Ja, es ergeben sich mit der Zeit Kontakte aus denen Freundschaften werden.“ Heiko Küchler, Evident Inspection Technologies Germany GmbH
„Mein weiterer Weg in der ZfP wurde […] durch meinen Mentor, Klaus Egelkraut, gewiesen.“ Gerd-Dieter Soth
„Mich haben im Rückblick viele Persönlichkeiten beeindruckt und auch mein Engagement innerhalb der DGZfP geprägt und beeinflusst.“ Matthias Bartel, imq Ingenieurbetrieb GmbH
„Eine Vielzahl und es kommen glücklicherweise immer neue dazu.“ Falk Ahrens, MQ Engineering GmbH
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In welchen Situationen profitieren Sie konkret vom Austausch innerhalb der DGZfP?
„Wenn es darum geht, die geschickteste Lösung für ein Prüfproblem zu finden.“ Dr. Christoph Sauerwein
„Bei der täglichen Arbeit. Also ständig.“ Muamet Malici, Mercedes-Benz AG
„In vielen Situationen im Arbeitsalltag, aber auch privat. Sei es, wenn neue Prüfaufgaben realisiert werden müssen und man nach geeigneten Verfahren oder Prüfmethoden sucht, seinen Kunden und Kollegen Firmen aus dem Netzwerk weiterempfehlen oder auch seine eigene Leistung anbieten möchte.“ Falk Ahrens, MQ Engineering GmbH
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Was macht das DGZfP-Netzwerk besonders?
„Die Erkenntnis, Teil einer kleinen Familie sein zu dürfen.“ Harald Hofmann, Kernkraftwerk Isar Verwaltungs GmbH
„Es ist meine fachliche Heimat.“ Albrecht Maurer
„Austausch, Wissen und Wertschätzung.“ Falk Ahrens, MQ Engineering GmbH
„Für mich persönlich macht das DGZfP-Netzwerk als Plattform für Wissenschaft, Hersteller, Lieferanten und Anwender der verschiedensten Branchen innerhalb des DGZfP-Netzwerks die besondere Bedeutung aus.“ Matthias Bartel, imq Ingenieurbetrieb GmbH
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Was wünschen Sie sich für die Zukunft des Netzwerks?
„Wir müssen die Akteure sein, um Jugendliche, Auszubildende, Studierende, junge Facharbeiter und andere Interessierte für die Sache der ZfP zu begeistern!“ Matthias Bartel, imq Ingenieurbetrieb GmbH
„Dass das Persönliche gegenüber Wettbewerbsdenken überwiegt.“ Dr. Christoph Sauerwein
Endspurt in der Redaktion
Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie das ZfP-Magazin eigentlich entsteht? Bevor Sie die neueste Ausgabe in den Händen halten, geht es in der Redaktion oft turbulent zu. Unser Comic „Endspurt in der Redaktion“ blickt hinter die Kulissen und zeigt, mit wie viel Herzblut und manchmal auch Chaos an jeder Ausgabe gearbeitet wird. Vom Layout über Last-Minute-Artikel bis zum finalen Versand – wir nehmen Sie mit auf eine humorvolle Reise bis zum fertigen Magazin.
