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Virtuelle Nachwuchsarbeit bei der 23. KaWuM

Wieder einmal sind wir der Einladung der Fachschaften für Materialwissenschaften und Werkstofftechnik gefolgt und haben auf der 23. Konferenz aller werkstofftechnischen und materialwissenschaftlichen Studiengänge (KaWuM) am 6. Mai 2022 einen Online-Vortrag und die Vorstellung der DGZfP durchgeführt. Seit einigen Jahren unterstützt die DGZfP die regelmäßig stattfindenden Konferenzen immer im Sommersemester sowohl finanziell als auch mit wissenschaftlichen Vorträgen rund um die zerstörungsfreie Materialprüfung.

In diesem Jahr wurde die 23. KaWuM durch die Fachschaft Materialwissenschaften und Werkstofftechnik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) organisiert und geleitet. Traditionsgemäß verbrachten die rund 20 Fachschaften derselben Studienrichtungen vier Tage, vom 5. bis 8. Mai 2022, gemeinsam in Workshops, Fachvorträgen und einem geselligen Rahmenprogramm.

Online-Vortrag zur Bauteilmetallographie

Unser Dozent Patrick Schüle hielt einen Vortrag, in dessen erster Hälfte die Studierenden zunächst die Bauteilmetallographie mit verschiedenen Techniken und Einsatzgebieten kennenlernten. Im zweiten Teil präsentierte Patrick Schüle Praxisbeispiele aus Untersuchungen an zeitstandbeanspruchten Bauteilen und die Identifikation an ZfP-Befunden, zum Beispiel Risse und Leckagen. Nach seinem einstündigen Vortrag bekam Patrick Schüle einige Rückfragen gestellt, die er ausführlich beantwortete.

Vortrag Patrick Schüle

Wer oder was ist KaWuM?

Die KaWuM ist die deutsche Bundesfachschaftentagung der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik (BuFaTa MatWerk) und findet in der Regel zweimal im Jahr, also etwa einmal pro Semester statt. Sie wird abwechselnd von engagierten Fachschaften ausgerichtet. Teilnehmende Fachschaften sind:

  • RWTH Aachen University (Fachschaft Materialwissenschaften und Werkstofftechnik)
  • Universität Augsburg (Fachschaft Materialwissenschaften und Physik)
  • TU Berlin (Materialisten Fachschaft)
  • TU Clausthal (Fachschaft Physik – Materialwissenschaften – Chemie)
  • TU Darmstadt (Fachschaft Materialwissenschaften)
  • TU Dresden (Fachschaftsrat Maschinenwesen)
  • FAU Erlangen-Nürnberg (Fachschaftsinitiative Werkstoffwissenschaften)
  • TU Bergakademie Freiberg (Fachschaftsrat der Fakultät für Werkstoffwissenschaften und Werkstofftechnologie)
  • Justus-Liebig-Universität Gießen (Fachschaftsrat Materialwissenschaften)
  • Georg-August Universität Göttingen (Fachgruppe Materialwissenschaften)
  • TU Ilmenau (Fachschaftsrat der Fakultät Elektro- und Informationstechnik)
  • FSU Jena (Fachschaftsrat Materialwissenschaften/Physik)
  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT) (Fachschaft Maschinenbau/Chemieingenieurwesen)
  • Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Fachschaft Ingenieurwissenschaften)
  • Montanuniversität Leoben (Studienvertretung)
  • Philips-Universität Marburg (Fachschaft Physik)
  • TH Nürnberg (Fachschaft der Fakultät Werkstofftechnik)
  • TH Rosenheim (Fachschaft Holz)
  • Universität des Saarlandes (Fachschaft MatWerk)
  • Universität Stuttgart (Fachgruppe Materialwissenschaft)
  • Westsächsische Hochschule Zwickau (Fachschaftsrat Automobil- & Maschinenbau)

Die BuFaTa MatWerk befasst sich mit spezifischen und studienrelevanten Themen an den verschiedenen Universitäten der Mitgliedsfachschaften. Auf den Konferenzen wird zusätzlich ein reger Austausch zwischen den Fachschaften gepflegt und die Vernetzung vorangetrieben. Des Weiteren werden die Interessen der deutschen Studierenden in den betreffenden Studienschwerpunkten universitätsübergreifend vertreten.

Marika Maniszewski, Patrick Schüle

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