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Anmeldung zur Rezertifizierung

Rezertifizierung
Verfahren
Stufe
Ort

Hinweise

 

1. Rezertifizierung

1.1 Allgemeines

Vor dem Ablauf jeder zweiten Gültigkeitsdauer (alle zehn (10) Jahre nach der letzten Qualifizierungs-/Rezertifizierungsprüfung) darf die zertifizierte Person durch die Zertifizierungsstelle für eine neue Dauer von fünf (5) Jahren oder weniger rezertifiziert werden, vorausgesetzt die Person erfüllt die Kriterien der Nahsehfähigkeit und erfüllt die wie im Folgenden beschrieben anzuwendenden Bedingungen:

Es liegt in der Verantwortlichkeit des Zertifikatsinhabers das Verfahren zur Erlangung der Rezertifizierung einzuleiten.Wenn die Rezertifizierung mehr als zwölf (12) Monate nach Ablauf der Gültigkeit beantragt wird, so ist eine vollständige Qualifizierungsprüfung (allgemein, speziell und praktisch) für Stufe 1 und 2 bzw. im Hauptverfahren (Teil D, E und F) für Stufe 3 erneut erfolgreich abzulegen.

1.2 Stufe 1 und 2

1.2.1 Inhaber von Zertifikaten der Stufen 1 und 2, welche eine Rezertifizierung anstreben, müssen die vorgeschriebenen Bedingungen für die Erneuerung erfüllen.

1.2.2 Die Person muss eine praktische Prüfung erfolgreich abschließen, die die fortgesetzte Fähigkeit nachweist, Arbeiten innerhalb des im Zertifikat festgelegten Geltungsbereiches auszuführen. Dazu gehört die Prüfung von Prüfungsstücken, die dem Geltungsbereich der zu verlängernden Zertifizierung angepasst sind, und zusätzlich in der Stufe 2 die Anfertigung einer schriftlichen Prüfanweisung, geeignet für Stufe 1-Personal.

Falls die Person ein Ergebnis von mindestens 70 % für jedes Prüfungsstück sowie in Stufe 2 für die Prüfanweisung, nicht erreicht, sind zwei Wiederholungsversuche der gesamten Rezertifizierungsprüfung frühestens nach sieben (7) Tagen und innerhalb von sechs (6) Monaten nach dem ersten Versuch der Rezertifizierungsprüfung erlaubt.

Falls diese zwei (2) zulässigen Wiederholungsprüfungen nicht bestanden werden, darf das Zertifikat nicht verlängert werden und um die Zertifizierung für diese Stufe, den Sektor und das Verfahren wieder zu erlangen, muss der Kandidat eine neue Zertifizierung beantragen. In diesem Fall dürfen keine Prüfungsbefreiungen zugestanden werden, die mit dem Besitz anderer gültiger Zertifizierungen begründet werden könnten.

1.3 Stufe 3

1.3.1 Stufe 3-Zertifikatsinhaber, welche eine Rezertifizierung anstreben, müssen den Nachweis fortgesetzter Eignung erbringen, durch:

a) Erfüllung der Stufe 3-Anforderungen nach 1.3.3 für eine schriftliche Prüfung,

b) Erfüllung der Anforderungen eines strukturierten Kreditsystems, wie im Anhang D der DIN EN ISO 9712 vorgegeben.

Die Person darf zwischen der Prüfung und dem Kreditsystem für Rezertifizierung entscheiden. Wenn das Kreditsystem gewählt wird und die Übermittlung von Dokumenten des Arbeitgebers oder der Zutritt zu Räumlichkeiten des Arbeitgebers erforderlich wird, so muss die Person der Zertifizierungsstelle eine schriftliche Zustimmung des Arbeitgebers vorweisen.

1.3.2 In beiden Fällen (schriftliche Prüfung oder Kreditsystem) muss die Person entweder:

a) angemessene schriftliche Nachweise, die den Anforderungen der Zertifizierungsstelle entsprechen, über ihre fortgesetzte praktische Fähigkeit in dem Verfahren erbringen oder

b) eine praktische Prüfung der Stufe 2, wie in 1.2.2 beschrieben, ablegen, ausgenommen ist der Entwurf von Prüfanweisungen.

Folgende drei (3) Kombinationen werden von der DPZ für die Rezertifizierung in der Stufe 3 akzeptiert:

1. Schriftliche Prüfung (1.3.1 a) + Nachweis fortgesetzter praktischer Fähigkeit (1.3.2 a)

2. Schriftliche Prüfung (1.3.1 a) + Praktische Prüfung (1.3.2 b)

3. Strukturiertes Kreditsystem (1.3.1 b) + Praktische Prüfung (1.3.2 b)

Auf Grundlage der Kombination von 1.3.1 b) (Strukturiertes Kreditsystem) + 1.3.2 a) (Nachweis fortgesetzter praktischer Fähigkeit) ist keine Rezertifizierung bei der DPZ möglich.

Kandidaten sind in dem Verfahren und dem Sektor, in der Sie in der Stufe 3 die Rezertifizierung anstreben, von dem Teil 1.3.2 b) (Praktische Prüfung) befreit, wenn Sie gleichzeitig die Stufe 2-Zertifizierung in dem entsprechendem Verfahren und Sektor aufrecht erhalten und nach den Vorgaben dieses Dokuments die Prüfung der Stufe 2 erfolgreich ablegen.

   Auswahl der Kombination (als editierbares PDF )

1.3.2.1 Angemessene schriftliche Nachweise über fortgesetzte praktische Fähigkeit

Die praktischen Fähigkeiten müssen durch Belege nachgewiesen werden können. Diese Belege müssen auf dem entsprechenden Formblatt eingetragen und durch den Arbeitgeber oder durch eine vom Arbeitgeber bevollmächtigte Person bestätigt werden. Die Belege müssen nicht eingereicht werden, sie sind beim Arbeitgeber zu archivieren. Sie müssen der DPZ auf Anfrage zugänglich gemacht werden können.

Es sind mindestens fünf (5) Belege zwischen Erneuerung und Rezertifizierung erforderlich. Für jedes Kalenderjahr muss ein (1) Beleg vorliegen, der zeitliche Abstand zwischen den einzelnen Belegen darf vierzehn (14) Monate nicht überschreiten.

Mit den Belegen müssen folgende Tätigkeiten nachgewiesen werden:

a) Geräte einstellen und überprüfen;

b) ZfP-Prüfung durchführen und dokumentieren;

c) Prüfergebnisse auslegen und bewerten.

Alle drei Punkte müssen nachweislich durch den Kandidaten selbst durchgeführt werden. Dies gilt für jedes einzelne Verfahren. Durchgeführte Tätigkeiten in einem Verfahren können nicht für eine Rezertifizierung in einem weiteren Verfahren angerechnet werden.

   Nachweis praktischer Tätigkeit (als editierbares PDF )

1.3.3 Die Person muss erfolgreich eine Prüfung abschließen, die mindestens zwanzig (20) Fragen zur Anwendung des Prüfverfahrens in dem/den betroffenen Sektor(en) enthält, aus denen das Verständnis für aktuelle ZfP-Verfahren, Normen, Regelwerke oder Spezifikationen sowie anzuwendende Techniken hervorgeht und, nach Wahl der Zertifizierungsstelle, fünf (5) zusätzliche Fragen zu den Anforderungen aus dem Zertifizierungsprogramm.

1.3.4 Erreicht die Person nicht mindestens ein Ergebnis von 70 % in der Rezertifizierungsprüfung, so sind maximal zwei Wiederholungen der Rezertifizierungsprüfung zulässig. Der Zeitraum, in dem alle Prüfungen abzulegen sind, beträgt zwölf (12) Monate, es sei denn, die Zertifizierungsstelle gestattet eine Verlängerung.Werden diese zwei (2) zulässigen Wiederholungsprüfungen nicht bestanden, darf das Zertifikat nicht verlängert werden und um die Zertifizierung für den Sektor und das Verfahren wiederzuerlangen, muss der Kandidat die Prüfung im entsprechenden Hauptverfahren (Teile D, E und F) erfolgreich ablegen.

1.3.5 Ein Kandidat, der das Kreditsystem beantragt und die Anforderungen nicht erfüllt, muss nach 1.3.3 rezertifiziert werden. Falls der erste Versuch der Rezertifizierung durch Prüfung misslingt, ist nur eine (1) Wiederholung der Rezertifizierungsprüfung innerhalb von zwölf (12) Monaten nach Antragstellung zur Rezertifizierung durch das Kreditsystem gestattet.

   Strukturiertes Kreditsystem (SKS) (als editierbares PDF )

   Tätigkeitsnachweis SKS (als editierbares PDF )


weitere Hinweise 

Die freien Prüfungsplätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung automatisch vergeben. Aus diesem Grund ist eine möglichst frühe Anmeldung zu empfehlen, auch wenn der ausgewählte Termin noch in ferner Zukunft liegt. Der Kandidat erhält unmittelbar eine Bestätigung per E-Mail. Ausgebuchte Termine werden automatisch von der Liste gestrichen. Nach Prüfung der Angaben durch die DPZ erhält der Kandidat zusammen mit seiner Rechnung eine schriftliche Einladung.

Natürlich sind auch schriftliche Anmeldungen per Post, Fax oder E-Mail möglich.

Postanschrift:

DGZfP Ausbildung und Training GmbH

  Max-Planck-Str. 6
  12489 Berlin
 

Fax: 030 67807-139

Ansprechpartner: Kursusanmeldung  
  Tel.: 030 67807-133  

Tel.: 030 67807-134

  Tel.: 030 67807-136  
  kursusanmeldung@dgzfp.de  

In Abhängigkeit von der Nachfrage oder für größere Gruppen (ab 6 Teilnehmer pro Verfahren und Stufe) können auch Sondertermine eingerichtet werden.