Kurzfassung des Fachbeitrags
In der nahen Zukunft wird die Effizienz im Umgang mit Materialien und Ressourcen ausschlaggebend für den unternehmerischen Erfolg in der Produktionsbranche sein. Der Einsatz von anisotropen Konstruktionswerkstoffen spielt dabei aufgrund der hohen gewichtsspezifischen mechanischen Eigenschaften eine wichtige Rolle.
Eine Herausforderung beim Einsatz von Faserkunststoffverbunden liegt darin, dass bereits marginale Abweichungen in z. B. der Faserorientierung zu einem signifikanten Abfall der mechanischen Eigenschaften führen, weshalb mit hohen Sicherheiten gearbeitet und das volle Potential dieser Werkstoffgruppe nicht ausgeschöpft wird.
Eine experimentelle Charakterisierung der anisotropen Eigenschaften ist jedoch mit einem hohen Aufwand und meist mit zerstörenden Bauteilprüfungen verbunden. Ein zerstörungsfreies Prüfverfahren zur präzisen Charakterisierung kann demnach die ressourceneffiziente Nutzung sowie das Leichtbaupotential fördern.
Der Ultraschall-Polar-Scan (UPS) bietet diese Vorteile.
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Der Fachbeitrag ist im DGZfP-Repository auf NDT.net veröffentlicht:
Über den Autor
Julian Würthner absolvierte 2020 sein Bachelorstudium im Bereich Maschinenbau an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) am Campus Friedrichshafen und schloss anschließend den Masterstudiengang Allgemeiner Maschinenbau an der Universität Stuttgart ab. Seit 2024 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunststofftechnik der Universität Stuttgart. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der Zerstörungsfreien Prüfung (ZfP).

Dieser Fachbeitrag ist ebenfalls im ZfP-Magazin erschienen (Ausgabe 195, Juli 2025).
Bei Fragen wenden Sie sich gern an den Autor: julian.wuerthner@ikt.uni-stuttgart.de