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Innovation trifft Erfahrung

Fachausschuss Durchstrahlungsprüfung und Unterausschuss Computertomographie

Bei der gemeinsamen Sitzung von FA D und UA CT in Bietigheim‑Bissingen diskutierten rund 50 Fachleute aktuelle Entwicklungen der industriellen Durchstrahlungsprüfung. Im Fokus standen neue digitale Ansätze, Normrevisionen, KI‑gestützte Bildauswertung sowie zentrale Richtlinienprojekte. Fachvorträge, Werksführungen und intensiver Austausch machten deutlich, wie dynamisch sich das Themenfeld weiterentwickelt.

Am 18. und 19. November 2025 trafen sich der Fachausschuss Durchstrahlungsprüfung (FA D) der DGZfP und sein Unterausschuss Computertomographie (UA CT) zur gemeinsamen Sitzung bei Dürr NDT in Bietigheim-Bissingen. Rund 50 Expertinnen und Experten aus Industrie und Forschung kamen zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen in der industriellen Durchstrahlungsprüfung auszutauschen. Zum Auftakt gab es einen Stehempfang mit anschließender Werksführung bei Dürr Dental, der Muttergesellschaft von Dürr NDT, mit interessanten Einblicken in die Fertigung vor Ort.

Nach Eröffnung der Sitzung durch Dr. Uwe Zscherpel (BAM, Berlin), der turnusmäßigen Wiederwahl der Vorsitzenden und Berichten aus Ausschusssitzungen ging es mit spannenden Fachvorträgen weiter. Unter anderem ging es um hochaktuelle Themen wie dem möglichen Einsatz von Röntgen-Rückstreuverfahren zur Untersuchung geschädigter Beton-Bahnschwellen, die Herausforderungen bei der Digitalisierung der Durchstrahlungsprüfung und die Revision neuer ISO-Normen. Besonders diskutiert wurde die Monitorrichtlinie D 08, die 2026 verabschiedet werden soll, sowie die Fertigstellung der Richtlinie D 07 „Verfahren zur quantitativen Beschreibung von Merkmalen aus CT-Aufnahmen“. Auch die Vernetzung der Fachausschüsse und die Rolle von KI in der Bildauswertung standen im Fokus. Dazu wird auf der nächsten europäischen ZfP-Konferenz – ECNDT 2026 – in Verona eine spezielle Sitzung stattfinden.

Während der Sitzung des FA D

„Die Potenziale der Digitalisierung sind nicht annähernd ausgeschöpft“, betonte Ibrahim­­­ Naji von Dürr NDT bei seinem Vortrag zu Digitalisierungslösungen. Ein Zitat, das unterstreicht, dass es für die Branche, aber auch für den Fachausschuss noch viel zu tun gibt. Neben intensiven and aufschlussreichen Debatten bot die Sitzung ausreichend Gelegenheiten zum Austausch und Netzwerken. Bei Kaffee und gemeinsamen Abendessen wurde deutlich, dass die Teilnehmenden auf Innovation und enge Zusammenarbeit setzen. Die nächste Sitzung wird am 17. und 18. November 2026 bei der BASF in Ludwigshafen stattfinden – ein Termin, der bereits jetzt mit Vorfreude erwartet wird.

Die wichtigste Aktivität des Fachausschusses im Jahr 2025 war die DIR 2025 vom 1. bis 4. Juli in Paris, die gemeinsam mit den französischen Kolleg*innen von COFREND veranstaltet wurde. Sie fand großen Anklang, erstmalig wurde in dieser Serie von Symposien zur digitalen Radiologie und industriellen Computertomographie eine Teilnehmenden­zahl von 250 erreicht. Das nächste Symposium soll 2029 in Leipzig stattfinden.

Die Sitzungs­teilnehmenden bei Dürr Dental

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