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SMiRT 26: Innovationen für sichere und effiziente Kernenergie angesichts der globalen Energiewende

Gemeinsam mit TÜV NORD und der TU Kaiserslautern hat die DGZfP die International Conference on Structural Mechanics in Reactor Technology (SMiRT) in ihrem 50. Jahr organisiert.

Die SMiRT zählt zu den wichtigsten internationalen Fachkonferenzen der Nuklearindustrie und fand vom 10. – 15. Juli 2022 als Jubiläumsveranstaltung in Deutschland statt. Tagungsort war Potsdam, in der Nähe des Gründungsortes Berlin vor 50 Jahren.

Der Geschäftsführer der TÜV NORD EnSys, Dr. Jörg Aign, Vorsitzender der diesjährigen 26. SMiRT, begrüßte rund 500 Führungskräfte, Manager*innen und Ingenieur*innen aus etwa 30 Staaten und formulierte das Selbstverständnis für die fünf Veranstaltungstage: “Building the future on 50 years of experience – It’s SMiRT to embrace change”.

Videobotschaft vom Generaldirektor der IAEA

Zum Auftakt bekräftigte Rafael Mariano Grossi, Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), in seiner Videobotschaft: „Mit verbesserten Sicherheitsmerkmalen, fortschrittlicheren Reaktoren und auf Kosteneffizienz optimierten Designs wird erwartet, dass diese Reaktoren die Tür zu einer besseren Wirtschaftlichkeit, rationalisierten Lizensierungsprozessen und einer größeren öffentlichen Akzeptanz öffnen und letztendlich den Ländern helfen, die Kernenergie zur Erreichung ihrer Klimaziele in Betracht zu ziehen.“


Rafael Mariano Grossi während seiner Videobotschaft

Diskussionen angesichts der globalen Energiewende

Die erste SMiRT-Konferenz fand 1971 in Berlin statt und wurde von Prof. Thomas Jaeger, damals an der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) tätig, initiiert. Die SMiRT entwickelte sich seitdem zur vielleicht bedeutendsten internationalen Konferenz, bei der die Nuklearindustrie und akademische Forschung zusammenkommen, um sich über die Fortschritte bei Forschung und Entwicklung von technischen Innovationen für den gesamten kerntechnischen Stoffkreislauf auszutauschen. Gemeinsam arbeiten alle Beteiligten für eine weiterhin sichere, zuverlässige und effiziente Kernenergie als Beitrag zur Versorgungssicherheit und zur globalen Dekarbonisierung.

In seinem Fachvortrag „Solving the Climate Equation“ gab Dr. Aign einen Ausblick auf das Jahr 2050 und veranschaulichte, inwieweit eine konstruktive Vernetzung von Erneuerbaren Energien mit der Kernkraft große Chancen bietet, die Energieversorgung sicher zu dekarbonisieren. Ein technologieoffener Ansatz, der die Kopplung aller verfügbaren Energiequellen einbezieht, ist nach seinen Worten der beste Weg, um eine nahezu CO2-freie Energiewelt zu schaffen.


Dr. Jörg Aign, Vorsitzender der diesjährigen 26. SMiRT

Positives Feedback von allen Seiten

Die DGZfP, TÜV NORD und die TU Kaiserslautern bewerten die diesjährige Konferenz in Potsdam als äußerst gelungen. Dafür sprechen die vielen interessanten Diskussionen auf höchstem fachlichen Niveau sowie die vertieften und neu entstandenen Kontakte der Expertinnen und Experten. Gelegenheiten für Networking boten Empfänge und ein Conference Dinner am Kanzleramt in Berlin.

Die positive Bilanz der Veranstalter wurde von den internationalen Gästen bestätigt, die sich insbesondere bei der DGZfP für die professionelle Organisation, die Vor-Ort Begleitung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und das hervorragende Rahmenprogramm ausdrücklich bedankt haben. Damit wurde die lange und intensive Vorbereitungszeit für die SMiRT 26 mit einer äußerst erfolgreichen Konferenz belohnt.

Hier geht’s zur SMiRT-Fotogalerie

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