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Ankündigung
50 Jahre Arbeitskreis Hamburg mit Flux-Kompensator

Veröffentlicht am Montag, 2. September 2019.

Der Arbeitskreis Hamburg feiert seinen 50. Geburtstag und lädt am kommenden Mittwoch, den 4. September 2019, zur 445. Jubiläumssitzung ein.

Ab 15:30 Uhr startet das abwechslungsreiche Programm mit Vorträgen und Diskussionen und einem anschließenden Get-together inkl. Abendessen im DGZfP-Ausbildungszentrum in Hamburg.

Strahlenschutz im Kinofilm

Physiker und Filmfan Dr. Matthias Bastian von der Landesanstalt für Personendosimetrie und Strahlenschutzausbildung (LPS) wird einen unterhaltsamen Vortrag zum Thema “Strahlenschutz im Kinofilm” halten.

In zahlreichen Spielfilmen spielen ionisierende Strahlung und Radioaktivität eine Rolle: Sei es Goldfingers Idee, im gleichnamigen James-Bond-Klassiker von 1964 die Goldvorräte von Fort Knox radioaktiv zu „verseuchen“, sei es der Flux-Kompensator an Bord des DeLorean aus „Zurück in die Zukunft“, der von einer zigarrengroßen Plutoniumquelle betrieben wurde, oder sei es Bruce Willis‘ Versuch in „Stirb Langsam 5“, die in der Ruine des Tschernobyl-Reaktors vorhandenen radioaktiven Kontaminationen durch das Benetzen mit einem geeigneten Gegenmittel zu neutralisieren. Legendär dürften mittlerweile ebenso die zahlreichen Horrorfilme sein, in denen durch ionisierende Strahlung entweder Superhelden (z.B. Hulk) oder riesenhafte Tiere geschaffen werden (z.B. „Formicula“, 1954).

In manchen Filmen wird versucht, die strahlenschutzrelevanten Aspekte realistisch darzustellen, in anderen werden sie der Story (oder, falls eine solche fehlt, der Action) untergeordnet – ein erfolgversprechendes, aber nicht unproblematisches Vorgehen: Im ungünstigsten Fall werden falsche Vorstellungen über Radioaktivität und Strahlung beim Publikum verbreitet und Ängste geschürt, die aber von diesem – infolge des fehlenden oder unzureichenden naturwissenschaftlichen Unterrichts – in aller Regel nicht hinterfragt und korrigiert werden können.

Matthias Bastian greift in seinem Vortrag einzelne Filmbeispiele heraus und untersucht, wie manche Ideen der Drehbuchautoren sich durch die Brille des Strahlenschützers darstellen.

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Ein weiterer Vortrag von Elisabeth Samusch zum Thema “Firma SEIFERT - Protagonist in der Geschichte der Röntgentechnik” rundet das Programm ab.

Alle Informationen zur Jubiläumsveranstaltung finden Sie hier.

Mitglieder und Gäste sind herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Um Anmeldung wird gebeten.