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Bericht
Die Jahrestagung ist ein Blick über den eigenen Tellerrand in die Welt der ZfP

Veröffentlicht am Mittwoch, 3. Juli 2019.

U 35-Mitglied Christian Straube berichtet über seine Erfahrungen in Friedrichshafen

Christian, warum nimmst du als junger ZfP-Experte an der DACH-Jahrestagung 2019 teil?

In erster Linie geht es mir um die fachliche Weiterbildung und den fachlichen Austausch. Das Vortragsprogramm bietet mir eine optimale Möglichkeit über meinen Tellerrand hinauszublicken und mich über Entwicklungen in der Zerstörungsfreien Prüfung zu informieren. Aber natürlich finde ich es auch klasse, auf der Jahrestagung neue Kontakte zu knüpfen und bereits bekannte Gesichter wiederzutreffen. Es macht einfach Spaß, sich über mögliche gemeinsame Projekte auszutauschen.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Das Gefühl, mitreden zu können und akzeptiert zu werden. Auf der Jahrestagung treffe ich viele „ältere“ Experten, die die Entwicklungen auf dem Gebiet der ZfP schon Jahrzehnte prägen. Sich mit diesen Leuten über berufliche Ideen und fachliche Herausforderungen auszutauschen ist eine große Bereicherung für mich. Darüber hinaus finde ich die gesamte Organisation der Tagung sehr gelungen. Ich fühle mich als Teilnehmer sehr wohl hier.

Hast du Hinweise, was wir zukünftig besser machen könnten – gerade im Hinblick auf die U 35-Teilnehmer?

Wir haben im Rahmen der Tagung eine Sitzung unserer U 35-Mitgliedergruppe. Das ist schon mal super, um über Ziele und unsere zukünftige Zusammenarbeit zu diskutieren. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass ein spezielles Nachwuchs-Programm auf der Jahrestagung auf großes Interesse stoßen würde. Spontan fallen mir zum Beispiel eine U 35-Vortragssession oder fachliche Workshops ein.

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Sitzung der Mitgliedergruppe U 35 am 26. Mai 2019 im Rahmen der DACH-Jahrestagung.

Welchen Eindruck hattest du von der Geräteausstellung?

Die Geräteausstellung gefällt mir gut, auch wenn mir persönlich leider die Zeit fehlt, mir in Ruhe die Stände anzuschauen. Wer neue Prüftechnik benötigt, findet auf der Geräteausstellung ein großartiges Angebot, kann mit verschiedenen Anbietern sprechen und diese vergleichen. Ich denke, es lohnt sich, dieses Format auf zukünftigen Tagungen weiterzuführen.

Warum engagierst du dich als junger ZfP-Experte ehrenamtlich bei der DGZfP? Was motiviert dich?

Die DGZfP ist ein wichtiges Netzwerk, das durch die Kombination aus Bildung, Forschung und Entwicklung die ZfP merklich voranbringt. Dabei möchte ich mitwirken, Ideen weiterdenken und Neues bewegen. Mich treibt an, etwas zu verändern – und das geht nur, wenn ich selbst mitanpacke und andere junge Menschen für die ZfP begeistere.

Christian-Straube

Christian Straube studierte Werkstoffwissenschaft mit Vertiefung Materialwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und schloss mit dem Master ab. Seit 2015 leitet er das Werkstoffprüflabor am Günter-Köhler-Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung GmbH (ifw Jena) und ist stellvertretender Arbeitskreisleiter des AK Thüringen. Er ist seit 2015 persönliches Mitglied der DGZfP.

Julia Willich