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Fachkundegruppen und Module

Im Strahlenschutz werden die Anerkennung von Kursen, die Ausbildung (Inhalt und Dauer) und die Qualifizierungsprüfungen über die Fachkunde-Richtlinien Technik nach Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) bzw. Röntgenverordnung (RöV) geregelt. Die Fachkunde-Richtlinien definieren die Einsatzgebiete über die sogenannten Fachkundegruppen und ordnen diesen Module zu, die die Ausbildungsinhalte festlegen.

Beispiel: Ein Strahlenschutzbeauftragter, der den Betrieb von tragbaren handgehaltenen Röntgenfluoreszenzanalysatoren (Fachkundegruppe R 2.2) überwachen soll, benötigt Ausbildung in den Modulen RG und Z1.

Nach erfolgreicher Teilnahme an einem anerkannten Strahlenschutzkurs sollte so schnell wie möglich (spätestens nach 5 Jahren) eine Fachkundebescheinigung bei der zuständigen Behörde beantragt werden. Voraussetzungen für die Fachkundebescheinigung sind:

  • die Ausbildung im Strahlenschutz, erfolgreiche Teilnahme an einem behördlich anerkannten Strahlenschutzkurs mit Ausbildung in den zu beantragenden Fachkundegruppen
  • die Berufsausbildung, z. T. sind technische oder naturwissenschaftliche Berufsausbildungen gefordert
  • die praktische Erfahrungszeit (Sachkunde) im Umgang mit Strahlenquellen unter der Leitung eines anderen Strahlenschutzbeauftragten, dies richtet sich z. T. nach der Berufsausbildung

Mit Erhalt der Fachkundebescheinigung gilt man als „fachkundige Person“. Eine Bestellung zum Strahlenschutzbeauftragten ist NICHT erforderlich, um die Fachkunde zu aktualisieren.

 

Gemäß § 30 StrlSchV und § 18a RöV muss die Fachkunde alle 5 Jahre aktualisiert werden.