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Geschäftsordnung der F-GZP

§ 1   Name und Rechtsstellung

  1. Die Fachgesellschaft führt den Namen "Gesellschaft akkreditierter ZfP-Prüfstellen (F-GZP)".
  2. Die F-GZP ist eine fachliche Einrichtung der Deutschen Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (DGZfP) e.V. und keine Einrichtung eigenen Rechts. Die Geschäftsordnung der F-GZP gilt im Rahmen der Satzung und Geschäftsordnung der DGZfP.

§ 2   Zweck, Aufgaben, Arbeitsweise

  1. Zweck der F-GZP ist, in Übereinstimmung mit den satzungsgemäßen Zielen der DGZfP

  • technisch-wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Gütesicherung von zerstörungsfreien Prüfungen einzuleiten und zu fördern,
  • die an diesen Gebieten interessierten Mitglieder der DGZfP zusammenzuschließen, sie zu fördern sowie
  • eine enge Zusammenarbeit zwischen den an zerstörungsfreier Prüfungen interessierten Partnern der Wirtschaft herzustellen
  1. Dem Zweck der F-GZP dienen grundsätzliche Arbeiten wie

  • fachliche Förderung des Konzeptes der Akkreditierung, insbesondere ihrer Akzeptanz bei der Industrie, die ZfP-Dienstleistungen einsetzen,
  • Bewertung und Bereitstellung von Erfahrungen,
  • Sammlung, Auswertung,
  • Förderung der fachlichen Entwicklung der Akkreditierung von Prüflaboratorien und Inspektionsstellen
  • Zusammenarbeit mit anderen technisch-wissenschaftlichen Gesellschaften, mit Ausbildungs- und Forschungsstätten sowie einzelnen Persönlichkeiten im In- und Ausland,
  • Mitwirkung in Beratungsgremien mit fachlichem Bezug sowie bei der Gestaltung des Erfahrungsaustausches und des Bildungswesens, insbesondere in Gremien von Bund und Ländern und von europäischer Relevanz,
  • Mitarbeit in internationalen Fachgremien,
  • Einrichten einer Begutachtungsstelle des Deutschen Akkreditierungssystems Prüfwesen (DAP).

Insbesondere dienen dem Zweck:

  • die Entwicklung und Pflege berufsständischer Regeln für die Mitglieder der Fachgesellschaft F-GZP
  • die Erarbeitung von technisch-wissenschaftlichen Regelwerken und Arbeitsunterlagen und deren laufende Anpassung an den Stand der Technik,
  • die Mitwirkung bei der Herausgabe technisch-wissenschaftlichen Schrifttums,
  • die Mitwirkung bei und Durchführung von Fachveranstaltungen
  • die Koordinierung von Studien und Projekten
  • die fachliche Zuarbeit zu den Arbeitskreisen und Fachausschüssen der DGZfP,
  • die fachliche Mitwirkung beim Aufbau von Lehrgängen, z. B. zur Akkreditierung und Zertifizierung.
  1. Die Arbeitsweise ist die ehrenamtliche Gemeinschaftsarbeit.

§ 3   Mitgliedschaft

  1. Mitglied der Fachgesellschaft F-GZP wird auf Antrag:

  • jedes akkreditierte Unternehmen, das zerstörungsfreie Prüfungen als Dienstleistung durchführt, korporatives Mitglied der DGZfP ist und die Regeln der Fachgesellschaft anerkennt,
  • jedes Unternehmen, das in seiner Betriebsorganisation eine akkreditierte Prüfabteilung für ZfP unterhält, korporatives Mitglied der DGZfP ist und die Regeln der Fachgesellschaft anerkennt,
  • jeder Verband oder Verein, der Wirtschafts- und interessierte Kreise vertritt, wenn die Fachgesellschaft F-GZP anerkennt, dass ein berechtigtes Interesse vorliegt,
  • jedes an den Zielen der F-GZP interessierte korporative Mitglied der DGZfP als förderndes Mitglied mit Ausnahme der Mitglieder nach den ersten zwei Spiegelstrichen.
  1. Der Antrag ist schriftlich an den Vorstand der Fachgesellschaft zu richten. Antragsteller müssen sich verpflichten, die Geschäftsordnung anzuerkennen. Über den Antrag entscheidet der Vorstand der Fachgesellschaft. Über Beschwerden entscheidet der DGZfP-Vorstand.
  2. Die zusätzlich zum Mitgliedsbeitrag der DGZfP erhobene Mitgliedsgebühr bzw. die Fördergebühr für die Fachgesellschaft F-GZP werden von den stimmberechtigten Mitgliedern der F-GZP festgelegt und bedürfen der Zustimmung des DGZfP-Vorstandes.
  3. Rechte und Pflichten der Mitglieder der F-GZP:

    Die Mitglieder der F-GZP haben – neben den Rechten und Pflichten als Mitglieder der DGZfP – Anspruch auf Unterrichtung über wichtige Vorgänge in der F-GZP. Als Unterrichtung gelten insbesondere Mitteilungen über Fachausschußarbeiten und deren Ergebnisse, Fachveranstaltungen und wichtige Vorgänge innerhalb des Fachgebietes, die in geeigneter Weise bekannt gemacht werden. Den Mitgliedern der Fachgesellschaft stehen die F-GZP und die DGZfP in allen Angelegenheiten der Gütesicherung auf dem ZfP-Sektor zur Verfügung.

    Jedes akkreditierte Mitglied hat sich den von der F-GZP aufgestellten Regeln zu verpflichten und das Recht, das Zeichen der Fachgesellschaft zu führen.

  4. Beendigung der Mitgliedschaft bei der F-GZP
    Die Mitgliedschaft endet

    a) durch schriftliche Erklärung des Mitglieds an den Vorstand der F-GZP zum Ende des Kalenderjahres mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten

    b) bei Beendigung der Mitgliedschaft in der DGZfP e.V.

    c) durch die Auflösung des Unternehmens oder der Körperschaft

    d) durch Ausschluss aus der F-GZP-Fachgesellschaft. Der Ausschluss kann durch den F-GZP-Vorstand ausgesprochen werden

    • da) wegen grober Verstöße gegen die Zwecke der Fachgesellschaft oder der DGZfP
    • db) wegen schwerer Schädigung des Ansehens oder der Belange der Fachgesellschaft oder der DGZfP
    • dc) wegen Nichterfüllung der Beitragspflicht trotz dreimaliger schriftlicher Mahnung
    • dd) wegen Verstoßes gegen die Regeln der F-GZP
    • de) wegen grober Verstöße gegen die F-GZP-Geschäftsordnung
    • df) wegen grober Verstöße gegen die Regeln der Technik
    • dg) wegen Verstoßes gegen die technischen Akkreditierungskriterien
    • dh) wegen Nichterfüllung der Beschlüsse der Organe der F-GZP.

    Gegen die verfügte Ausschließung steht dem F-GZP-Mitglied innerhalb von 4 Wochen die Anrufung des DGZfP-Vorstandes zu, der endgültig entscheidet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

  5. Die Sitzungen der Fachgesellschaft F-GZP werden von ihrem Vorsitzenden einberufen und geleitet. Beschlüsse der F-GZP erfolgen mit einfacher Mehrheit. Stimmberechtigt sind nur akkreditierte F-GZP-Mitglieder mit je 5 Stimmen und Verbände und Vereine mit anerkanntem Interesse (§3.1) und fördernde Mitglieder mit je 1 Stimme. Die Mitglieder des erweiterten Vorstandes haben jeweils 1 Stimme.

§ 4   Vorstand der F-GZP

  1. Der Vorstand besteht aus

  • dem Vorsitzenden der F-GZP
  • 2 stellvertretenden Vorsitzenden
  • dem Geschäftsführer der DGZfP
  • dem Vorsitzenden der DGZfP
  • weiteren Mitgliedern des Vorstandes, so dass der Vorstand insgesamt mindestens 5, höchstens jedoch 8 Mitglieder hat. Diese weiteren Mitglieder des Vorstandes werden vom gewählten Vorstand zur Kooptation vorgeschlagen, z. B. als Vertreter anderer Verbände.

Die kooptierten Vorstandsmitglieder bedürfen der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung.

  1. Der Vorsitzende und seine Stellvertreter müssen akkreditierte F-GZP-Mitglieder repräsentieren und werden von der Fachgesellschaft in getrennten Wählgängen in geheimer Wahl gewählt. Die Amtsdauer der Vorstandsmitglieder beträgt 3 Jahre. Wiederwahl ist möglich. Nach Ablauf der Amtszeit des Vorsitzenden bleibt dieser ein weiteres Jahr beratendes Mitglied des Vorstandes. Die Wahl des Vorsitzenden bedarf der Bestätigung durch den Vorstand der DGZfP.
  2. Der Vorstand vertritt die Belange der F-GZP. Er plant die zum Erreichen der Aufgaben der F-GZP erforderlichen Maßnahmen und sorgt für deren Durchführung. Der Vorsitzende, im Falle seiner Verhinderung ein stellvertretender Vorsitzender, führt den Vorsitz im Vorstand. Der Vorsitzende beruft die Sitzung des Vorstandes ein. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn einschließlich des Vorsitzenden mehr als die Hälfte der Mitglieder des gewählten Vorstandes am Beschluss teilnehmen. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
  3. Der Vorsitzende der F-GZP ist kooptiertes Mitglied des Beirates der DGZfP.

§ 5   Geschäftsführung

  1. Die Geschäfte der F-GZP führt die Geschäftsstelle der DGZfP. Über die Abwicklung der Geschäfte in fachlichen Fragen entscheidet der Geschäftsführer der DGZfP im Einvernehmen mit dem Vorsitzenden der F-GZP.
  2. In Fragen der Finanzierung von fachlichen Aufgaben stimmt sich der Vorsitzende der F-GZP mit dem Geschäftsführer der DGZfP ab. Der Vorsitzende der F-GZP ist an die Geschäftsordnung der Geschäftsstelle der DGZfP gebunden.
  3. Ein Mitglied des Vorstandes der DGZfP nimmt an den Sitzungen des Vorstandes der Fachgesellschaft F-GZP teil. Der Vorsitzende der DGZfP kann sich in Absprache mit dem Vorsitzenden der F-GZP vertreten lassen. Der Geschäftsführer oder ein anderer Mitarbeiter der Geschäftsstelle der DGZfP nimmt an den Sitzungen der Fachgesellschaft als Protokollführer teil.
  4. Der Geschäftsführer der DGZfP sorgt dafür, dass über alle Sitzungen Ergebnisniederschriften angefertigt werden, die den Mitgliedern des jeweiligen Gremiums zugehen. In jeder Sitzung wird die Ergebnisniederschrift über die vorhergehende Sitzung zur Genehmigung vorgelegt.

§ 6   Finanzielle Mittel

  1. Die Finanzierung der Fachgesellschaft erfolgt aus den F-GZP-Mitglieds- bzw. Förderbeiträgen.
  2. Die DGZfP kann der Fachgesellschaft zweckgebundene finanzielle Mittel entsprechend den Beschlüssen des Vorstandes der DGZfP zur Finanzierung bestimmter Aufgaben zur Verfügung stellen.
  3. Der Vorsitzende der F-GZP entscheidet im Rahmen des einvernehmlich mit dem Geschäftsführer der DGZfP erstellten Haushaltsplanes der F-GZP über die Verwendung der Mittel. Die Mitgliederversammlung der F-GZP genehmigt den jährlich aufzustellenden Haushaltsplan.
  4. Der Geschäftsführer der DGZfP wird über die Verwendung der Mittel getrennt Buch führen.

§ 7   Mitgliederversammlung

Jedes Jahr wird eine ordentliche Mitgliederversammlung abgehalten. In begründeten Fällen kann der Vorsitzende von sich aus, im übrigen muss er auf Antrag von mindestens 1/4 der Mitglieder, eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

Mitgliederversammlungen sind mindestens 4 Wochen vorher durch schriftliche Einladung unter Bekanntgabe der Tagesordnung durch den Vorsitzenden einzuberufen. Sie werden vom Vorsitzenden oder einem seiner Stellvertreter geleitet. Jede ordnungsgemäß einberufene und durchgeführte Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Stimmenthaltungen werden bei der Mehrheitszählung nicht gewertet. Auf Antrag wird geheim abgestimmt, wenn mindestens 1/4 der anwesenden Stimmen dies wünscht. Stimmübertragung abwesender auf anwesende Mitglieder ist zulässig, sofern dem Versammlungsleiter eine schriftliche Vollmacht nachgewiesen wird.

Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung muss mindestens folgende Punkte enthalten:

  1. Bericht des Vorstandes
  2. Bericht der Rechnungsprüfer
  3. Entlastung des Vorstandes
  4. Wahl des Vorstandes, falls gemäß Geschäftsordnung vorgeschrieben
  5. Wahl von 2 Rechnungsprüfern
  6. Bestätigung der kooptierten Vorstandsmitglieder
  7. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge für das folgende Geschäftsjahr
  8. Genehmigung des Haushaltsvoranschlages für das laufende Geschäftsjahr
  9. Bestimmung des Ortes der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung

    Anträge der Mitglieder für die Tagesordnung müssen mindestens 2 Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich an den Vorstand eingereicht werden. Innerhalb der Mitgliederversammlung bedürfen Anträge auf Änderung oder Ergänzung der Tagesordnung einer 2/3-Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

§ 8   Auflösung

Ein Antrag zur Auflösung der Fachgesellschaft F-GZP kann nur im Rahmen einer Mitgliederversammlung mit 3/4-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten F-GZP-Mitglieder erfolgen und muss an den Vorstand der DGZfP gerichtet werden. Über diesen Antrag beschließt der Vorstand der DGZfP.

Die vorliegende Fassung wurde am 02.12.2004 vom Beirat der DGZfP freigegeben.


F-GZP-berufsethische Regeln

Die F-GZP-berufsethischen Regeln bilden die gemeinsame Plattform für alle F-GZP-Mitglieder und sind die Vorstufe zum F-GZP-Ethik-Managementsystem. Sie beschreiben gesellschaftliche, fachliche und partnerschaftliche Umgangsformen und unterteilen sich in

  1. Gesellschaftsbezogenes Verhalten
  2. Fachbezogenes Verhalten
  3. Partnerbezogenes Verhalten
  4. Ahndung von Verstößen
  1. Gesellschaftsbezogenes Verhalten

    Jedes Mitglied der Fachgesellschaft ist auch Mitglied der DGZfP. Somit sind Anerkennung und Einhaltung der DGZfP-Satzung sowie der F-GZP-Geschäftsordnung verbindlich.
    Im einzelnen verpflichten sich die Mitglieder,

  • die Zwecke der F-GZP und DGZfP zu fördern,

  • das Ansehen der F-GZP und der DGZfP und deren Mitglieder zu wahren,
  • der Beitrags- bzw. Umlagepflicht regelmäßig nachzukommen,
  • die Regeln und die Satzung der DGZfP zu befolgen,
  • die Regeln und die Geschäftsordnung der F-GZP zu befolgen,
  • die aktuellen Regeln der Technik einzuhalten
  • die technischen Akkreditierungskriterien zu erfüllen,
  • die Beschlüsse der DAP GmbH bzw. F-GZP-Organe zu befolgen.
  • Jedes F-GZP-Mitglied hat selbst dafür Sorge zu tragen, dass die vorgenannten Regeln eingehalten werden. Laufende Eigenkontrolle ist Pflicht. Die Ergebnisse der betrieblichen Eigenprüfung auf Basis eines jährlichen internen Audits sowie des QM-Reviews sind sorgfältig aufzuzeichnen und fünf Jahre aufzubewahren.
  • F-GZP-Mitglieder und -Auftraggeber sind gleichermaßen aufgefordert, sich an der Umsetzung dieser berufsethischen Regeln zu beteiligen.
  1. Fachbezogenes Verhalten

In den Technischen Akkreditierungskriterien für ZfP bzw. im Guidance for Laboratories EAL-G15 ist der fachbezogene Rahmen für den gesamten ZfP-Bereich abgesteckt. Durch die jeweiligen Querverweise auf Normen und Richtlinien sind die Belange hinsichtlich Inspektionsstellen- bzw. Prüfstellen-Akkreditierung, Personalqualifikation/ Zertifikation und Ausführung der ZfP eindeutig festgelegt.

Nur die Gewissheit, dass nach diesem Regelwerk gearbeitet wird, gibt dem Auftraggeber für ZfP die Sicherheit und Garantie, dass die Ausführung der ZfP als Dienstleistung mit der nötigen Zuverlässigkeit und Sicherheit erfolgt.

Im einzelnen verpflichten sich die Mitglieder über die vorgenannten fachlichen Aspekte hinaus, die ZfP-Dienstleistung unter den Gesichtspunkten Schutz des Lebens, Sicherheit und Gesundheit Dritter sowie unter Einhaltung von Maßnahmen zum Umweltschutz zu erbringen.

Durch entsprechende Verpflichtungserklärungen und die Beschreibung der Qualitätspolitik im Qualitätsmanagementhandbuch sowie deren Umsetzung in die Praxis  müssen die F-GZP-Mitglieder die Voraussetzung für ein anerkanntes fachbezogenes Verhalten schaffen.

  1. Partnerbezogenes Verhalten

Die Verpflichtung auf einen hohen Qualitätsstandard ist mit entsprechend hohem Aufwand verbunden (Akkreditierung und/ oder Zertifizierung der Prüf- bzw. Inspektionsstelle, Ausbildung/ Zertifizierung und Weiterbildung von Personal, die Summe aller RöV-, StrlSchV- und GGVS-Pflichten, Pflege, Vorhaltung, Zertifizierung, Konstanzprüfung und Kalibrierung von Geräten und Geräteperipherie etc.). Dieser hohe Qualitätsstandard der angebotenen ZfP-Dienstleistung kann nur gewährleistet werden, wenn dies von den Auftraggebern entsprechend honoriert wird.

Grundlage hierfür ist, dass sich die F-GZP-Mitglieder im Rahmen ihrer ZfP-Dienstleistung und ihrer Akquisitionsaktivitäten partnerschaftliches Verhalten untereinander zu eigen machen.

  1. Ahndung von Verstößen

Ein Verstoß gegen die berufsethischen Regeln ohne Schadenverursachung muss gemäß Abs. 5 der F-GZP-Geschäftsordnung geahndet werden. Ein Verstoß mit Schadenverursachung zieht darüber hinaus zwangsläufig noch juristische Konsequenzen (Haftungsansprüche) nach sich. Der Vorstand der F-GZP und DGZfP entscheidet, ob der Vorgang offiziell in einem Presseorgan bekannt gemacht wird.

Bei Verstoß gegen die F-GZP-partnerbezogenen Regeln werden durch den Vorstand der F-GZP und der DGZfP entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Diese Maßnahmen orientieren sich an der Schwere des Verstoßes und können Verwarnung und Ausschluss aus der F-GZP bzw. DGZfP zur Folge haben.