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Bericht
Jahresempfang der DGZfP 2017 – Verabschiedung Wilfried Hueck

Veröffentlicht am Montag, 23. Oktober 2017.

Rund 100 Gäste kamen am 19. Oktober ins Naturkunde-Museums in Berlin-Mitte, um Kollegen und Freunde und besonders die Hauptperson des Abends, Wilfried Hueck, zu begrüßen. Der große Saal war dezent erleuchtet und rund um die drei großen Dinosaurier-Skelette herum standen festlich gedeckte Tische.

Dr. Anton Erhard, Vorsitzender der DGZfP, begrüßte die Gäste, die sich zum Jahresempfang eingefunden hatten, der in diesem Jahr Anlass war, den ehemaligen Vorstand Wilfried Hueck festlich zu verabschieden. Wilfried Hueck hatte auf ein Vortragsprogramm verzichtet, stattdessen sollten sich Freunde und Mitarbeiter der DGZfP an diesem interessanten Ort treffen.

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Im Anschluss gab Dr. Matthias Purschke, Geschäftsführer der DGZfP, einen Einblick in das Wirken von Wilfried Hueck in unserem Verband. Wilfried Hueck war 16 Jahre im Vorstand und hat wegweisende Entscheidungen zur Entwicklung der DGZfP mitgetragen. Abschluss und Höhepunkt von Huecks Tätigkeit war die WCNDT in München, an deren Erfolg er maßgeblichen Anteil hatte.

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Dem folgten Grußworte von Kollegen, die mit Wilfried Hueck zusammengearbeitet hatten. Hans Berg dankte Wilfried Hueck für viele Jahre Freundschaft und gute Zusammenarbeit und überreichte ein Prüfstück in einem mit Samt ausgeschlagenen Kästchen, in das eine Erinnerung an den heutigen Abend eingraviert war. Jochen Kurz DB Systemtechnik Kirchmöser, überreichte ein 2 cm langes Stück Eisenbahn-Schiene, kombiniert mit dem Segment eines Eisenbahnrades. Kurz erinnerte an die gute Zusammenarbeit mit Wilfried Hueck im Fachausschuss Bahn.

Hartmut Hintze, bis vor kurzem Leiter der DB Systemtechnik Kirchmöser, erinnerte an die langjährige gemeinsame Arbeit im Fachausschuss Bahn und im Bereich der ZfP im Sektor Eisenbahn allgemein, und dankte Wilfried Hueck für sein Engagement. Als Erinnerung schenkte er ihm einen Miniatur-Güterwaggon mit dem Aufdruck „Hueck-Express im FA Bahn“.

JE 2017 Güterwaggon Hueck

Peter Trampus, Präsident des EFNDT, war aus Ungarn angereist, um am festlichen Abschied von Wilfried Hueck teilzunehmen. Er dankte dem Geehrten für die viele Jahre währende gute Zusammenarbeit auf europäischer Ebene und überreichte ein Präsent.

Anschließend trat Wilfried Hueck ans Rednerpult und wiederholte seine Abschiedsworte, die er auch auf der Mitgliederversammlung 2016 in München gewählt hatte: „Sag zum Abschied leise Servus“. Er fügte dem eine eher ernste Betrachtung der Personen und Entwicklungen der ZfP und der DGZfP hinzu. Alle, die in diesem Bereich arbeiteten, tun dies für die Sicherheit der Menschen. Wilfried Hueck zitierte aus „Das Leben des Brian“: ‚Always look on the bright side of life‘ und riet dazu, trotz mancher Probleme positiv auf die Dinge zu schauen. Die DGZfP habe sich prima entwickelt, sei ein weltweit anerkannter Fachverband, dazu bestens vernetzt mit den Schwestergesellschaften in Europa. Wilfried Hueck richtete seinen Dank an den Vorstand, der viele wichtige Neuerungen auf den Weg gebracht habe, und in dem er gern mitgearbeitet habe. Er dankte den Mitgliedern der DGZfP, die den Prozess der Veränderungen kritisch begleitet haben und in verschiedenen Gremien aktiv unterstützt haben. Schließlich dankte er den Mitarbeitern, die den großen Erfolg des Fachverbands erarbeitet hätten. „Wenn es die DGZfP nicht gäbe, so müsste man sie erfinden“, so Hueck, nun gebe es sie aber bereits seit 84 Jahren und in dieser Zeit sei viel erreicht worden.

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Nach dem köstlichen Buffett gab es die Gelegenheit, die Sammlungen des Naturkunde-Museums zu betrachten. In der „Tristan“-Ausstellung mit dem beeindruckenden Knochengerüst des Tyrannosaurus Rex beantwortete eine Fachfrau Fragen rund um dessen urzeitliche Lebensumstände und die Bergung des riesigen Skeletts.

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Am späten Abend sang der Berliner Liedermacher Wolf Preuss zwei Songs, begleitet von Marion Thiede auf dem Akkordeon. Zum Abschluss trug ein kleiner Chor „Gute Nacht, Freunde“ mit einem auf Wilfried Hueck umgedichteten Text vor. Es gab dann in kleineren Runden noch mehrere letzte Gläser im Stehen.

Friederike Pohlmann