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Struktur/Gedanken zur 75. Sitzung

Die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung ist seit Jahren ausgewiesener Schwerpunkt an der Westsächsischen Hochschule Zwickau, auch schon in ihren Vorgängereinrichtungen. Was lag näher, als nach 1989 eine enge Zusammenarbeit mit dem in Deutschland traditionsreichen technisch-wissenschaftlichen Verein auf diesem Gebiet, der Deutschen Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung (DGZfP), zu pflegen. Ein Ausdruck dafür sind die zusammen mit dieser in Zwickau organisierten sechs mehrtägigen Veranstaltungen einer Kolloquienreihe zur Qualitätssicherung.
 
Eine wichtige Aktivität der DGZfP ist die Förderung der Weiterbildung, des Erfahrungsaustauschs sowie der Vorstellung neuer Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Zerstörungsfreien Prüfung in insgesamt 17, über die Bundesrepublik verteilten, Regionalen Arbeitskreisen. Im Juni 1991 wurde ein solcher Arbeitskreis für die Region Zwickau-Chemnitz gegründet.
 
Mit der Einrichtung des Arbeitskreises Zwickau-Chemnitz wurde einerseits der industriellen Bedeutung der Region und der Notwendigkeit, das Augenmerk auf die Qualitätssicherung zu lenken, entsprochen. Andererseits bietet der Arbeitskreis gute Möglichkeiten, eigene Forschungs- und Entwicklungsergebnisse in der Region vorzustellen sowie neue Erkenntnisse aktuell in die Lehre und Forschung zu integrieren. So sollen aus den jüngsten Arbeitskreissitzungen Beiträge über die Applikation von Terahertz-Wellen in der Prüfung oder neue bildgebende Verfahren genannt werden.
 
Die Zwickauer Tradition im Fahrzeugbau beeinflusst die Ausrichtung des etwa alle zwei Monate und in der Regel mit 2 Vorträgen an der Zwickauer Hochschule tagenden Arbeitskreises. Im Abstand von ein bis zwei Jahren findet eine thematisch und vom Teilnehmerkreis über die Region hinaus bedeutsame Veranstaltung mit dem Schwerpunkt „Zerstörungsfreie Prüfung in der Kraftfahrzeugtechnik“ statt, so auch die 75. Sitzung im März 2007.
 
Mit der Thematik der jeweils letzten Arbeitskreissitzung im Jahr sollen die Einwohner der Region angesprochen werden. Dafür ist zwar ein größerer Aufwand zur Öffentlichkeitsarbeit notwendig, er ermöglicht aber, das Potential der zerstörungsfreien Prüfverfahren und ihre Vertretung durch die DGZfP mit Beispielen zu belegen.