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Der Wunsch, Werkstoffe und Werkstücke zerstörungsfrei - das heißt in einer Weise, die die spätere Verwendung nicht beeinträchtigt - zu prüfen, ist so alt wie das Vermögen der Menschen, diese zu bearbeiten. Heute ist keine Gasversorgung, kein Start eines Flugzeuges, kein Brückenbau und kein Betrieb eines Kraftwerkes mehr denkbar ohne die Kontrolle mittels Zerstörungsfreier Prüfung (ZfP). Die ZfP ist auch ein wichtiger Faktor zur Senkung der Kosten in Produktion und Betrieb.

Fachpersonal der Zerstörungsfreien Prüfung soll jederzeit seine Kompetenz belegen können. Das DPZ-Zertifikat weist aus, dass zur zertifizierten Person ein angemessenes Vertrauen besteht, bestimmte ZfP-Tätigkeiten fachgerecht durchzuführen.

Die Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V. (DGZfP) betreut seit mehr als 60 Jahren Fachpersonal der Zerstörungsfreien Prüfung. Seit etwa 30 Jahren existiert ein geordnetes System zur Qualifizierung von Fachpersonal. Zertifikate werden seit 1990 ausgestellt. Als 1993 die europäische Norm DIN EN 473 gültig wurde, hat die DGZfP eine unabhängige Personal-Zertifizierungsstelle (DPZ) nach den Anforderungen der EN 45013 eingerichtet und diese im Juni 2004 auf ISO/IEC 17024 umgestellt. Die Arbeit der DPZ wird von einem Programmausschuss überwacht. Die DPZ ist von der Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik (ZLS) als anerkannte unabhängige Prüfstelle nach Artikel 13 der europäischen Richtlinie 97/23/EG (Druckgeräterichtlinie "DGR") und für den nicht geregelten Bereich von der Trägergemeinschaft für Akkreditierung (TGA) als Zertifizierungsstelle für Personal der Zerstörungsfreien Prüfung akkreditiert. Weiterhin garantieren Verträge mit vielen Ländern Europas und Ländern in Übersee dem DGZfP-Zertifikat weltweite Anerkennung.