Die Eindringprüfung ist ein zerstörungsfreies Prüfverfahren zum visuellen Nachweis von zur Oberfläche hin offenen Materialtrennungen (z.B. Poren und Risse) eines nicht porösen Prüfgegenstandes (vorwiegend Metalle, aber auch Kunststoff und Keramik).
Aufgrund von chemisch-physikalischer Eigenschaften dringt eine auf die rückstandsfrei gereinigte Oberfläche des Prüfgegenstandes aufgebrachte Flüssigkeit (Eindringmittel) in die Fehlstellen ein. Nach einer Zwischenreinigung der Prüfoberfläche wird dieses Eindringmittel durch einen Entwickler (meist weißes Pulver) als Kontrasthintergrund zur Anzeige gebracht. Häufig werden rote Farbeindringmittel verwendet, die rote Anzeigen auf weißem Hintergrund erzeugen (“Rot/Weiß-Prüfung“). Durch Verwendung fluoreszierender Eindringmittel in Kombination mit UV-Strahlung lässt sich der Kontrast einer Anzeige deutlich verstärken.
Bitte wählen Sie aus dem Angebot der gewünschten Qualifizierungsstufe:
Kandidaten der Stufe 3 müssen die praktische Prüfung der Stufe 2 im entsprechenden Verfahren abgelegt haben. Daher bieten wir Kandidaten ohne Stufe-2-Qualifikation folgende Veranstaltung an:
Soll bei einem Direkteinstieg in eine Stufe 3 Ausbildung nach bestandener Prüfung die Zertifizierung nach DIN EN 473 erfolgen, bitten wir Sie vor Antritt der Ausbildung zu prüfen, ob die dafür erforderliche industrielle ZfP-Erfahrungszeit erreicht ist/wird. Weitere Informationen dazu finden Sie unter http://www.dgzfp.de/Zertifizierung/WegzumZertifikat.aspx